Mit der zunehmenden Verbreitung von Digitalkameras erweitern sich auch die Verwendungsmöglichkeiten für Digitalfotos. Wenn Sie für die Darstellung der Bilder keinen geeigneten Monitor verwenden, werden die Fotos, die Sie mit viel Aufwand bearbeitet haben, bei anderen nicht wie gewünscht dargestellt. Sie können die Fotos nicht in den gewünschten Farben drucken und verlieren viel Zeit mit Experimenten.

Cover: EIZOs Farbmanagement-Leitfaden

Deshalb ist es wichtig, dass Sie einen für die Darstellung von Digitalfotos geeigneten Monitor verwenden:

  • Fotos mit gewünschten Farben
  • Präzise Bearbeitung von Fotos in den korrekten Farben
  • Abstimmung der Monitorfarben mit den Farben des gedruckten Fotos

Der Farbmanagement-Leitfaden behandelt die Themen:

  1. Warum ist die richtige Darstellung von Digitalfotos auf dem Monitor so wichtig?
  2. Die Wahl eines geeigneten Monitors
  3. Farbabstimmung zwischen Monitorbild und Ausdrucken
  4. Farbabstimmung mit ColorNavigator 6
  5. Einstellungen der Bildbearbeitungssoftware
  6. Druckeinstellungen
  7. Einrichtung der Umgebung

Leseprobe

1. Der richtige Farbraum

Im Hinblick auf den Farbraum können Digitalkameras in zwei Gruppen unterteilt werden: Digitalkameras, die den sRGB-Farbraum verwenden und solche, die den noch größeren Farbraum von Adobe® RGB nutzen. Mit Adobe RGB sind brillante Aufnahmen eines smaragdgrünen Meeres und leuchtender gelber Blumen möglich. Kommt allerdings ein Monitor zum Einsatz, dessen Farbraum nicht für Adobe RGB geeignet ist, werden die Bilder nicht richtig dargestellt. Der reproduzierbare Farbraum von sRGB ist kleiner und das Farbmanagement einfacher, deshalb ist er für den allgemeinen Gebrauch bestimmt. Bei der Wahl eines Monitors ist darauf zu achten, dass er zur Farbmanagementmethode (Adobe RGB oder sRGB) passt.

Farbmanagement-Leitfaden